Was uns verbindet,
ist ein gemeinsamer Auftrag.

Ü B E R R A H A

Was uns
verbindet, ist ein
gemeinsamer Auftrag.

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Raha ist mehr als ein Netzwerk. Als Institution schaffen wir einen verlässlichen Rahmen, der Verantwortung trägt, Qualität sichert, Zusammenarbeit gestaltet und Wissen weiterentwickelt.

Im Dienst am Menschen.

Zugang ermöglichen.
Fachlichkeit verbinden.
Wissen weiterentwickeln.

U N S E R A U F T R A G

Zugang ermöglichen.
Fachlichkeit verbinden.
Wissen weiterentwickeln.

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Raha schafft einen verlässlichen Rahmen für
professionelle Arbeit im muslimischen Kontext.

Raha schafft einen verlässlichen Rahmen für professionelle Arbeit im muslimischen Kontext.

01

Zugang ermöglichen

Wir erleichtern Menschen
den Weg zu geeigneter
professioneller Unterstützung.

01

Zugang ermöglichen

02

Lebenswelten verstehen

02

Lebenswelten verstehen

Wir verbinden wissenschaftlich fundierte Ansätze mit einem Verständnis muslimischer Lebensrealitäten.

Wir verbinden wissen-schaftlich fundierte Ansätze mit einem Verständnis muslimischer Lebensrealitäten.

03

03

Qualität
entwickeln

Qualität entwickeln

Wir stärken Fachpersonen durch Vernetzung, Intervision,
Weiterbildung und gemeinsame Standards.


Wir stärken Fachpersonen durch Vernetzung, Intervision, Weiterbildung und gemeinsame
Standards.

Wir stärken Fachpersonen durch Vernetzung, Intervision, Weiterbildung und gemeinsame Standards.

04

Wissen weitertragen

04

Wissen
weitertragen

Wir machen Wissen zugänglich, teilen fachliche Erkenntnisse und fördern den Austausch zwischen Praxis, Wissenschaft und Gemeinschaft.



U N S E R V E R S T Ä N D N I S V O M M E N S C H E N

U N S E R V E R S T Ä N D N I S
V O M M E N S C H E N

Nafs, Qalb, ʿAql und Rūḥ besitzen jeweils eigene Eigenschaften und Wirkweisen. In Wirklichkeit bilden sie jedoch ein einziges, zusammenhängendes Ganzes.

Nafs, Qalb, ʿAql und Rūḥ besitzen jeweils eigene Eigenschaften und Wirkweisen. In Wirklichkeit bilden sie jedoch ein einziges, zusammenhängendes Ganzes.

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Sinngemäß nach Dr. Abdallah Rothman
Leiter des Bereichs Islamische Psychologie am Cambridge Muslim College, und Prof. Adrian Coyle, emeritierter Professor für Psychologie an der Kingston University London

auf Grundlage des Menschenmodells al-Ghazālīs
Toward a Framework for Islamic Psychology and Psychotherapy: An Islamic Model of the Soul, 2018, S. 1736

Sinngemäß nach
Dr. Abdallah Rothman
Leiter des Bereichs Islamische Psychologie am Cambridge Muslim College, und Prof. Adrian Coyle, emeritierter Professor für Psychologie an der Kingston University London

auf Grundlage des Menschenmodells al-Ghazālīs Toward a Framework for Islamic Psychology and Psychotherapy: An Islamic Model of the Soul, 2018, S. 1736

Das islamische Menschenbild versteht den Menschen als von Allah geschaffenes Wesen – ausgestattet mit Würde, Verantwortung und einer ursprünglichen Ausrichtung, der Fiṭra.

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Der Mensch ist eine unteilbare Einheit. Körperliche, psychische und spirituelle Dimensionen lassen sich unterscheiden, aber nicht voneinander trennen. Das Selbst (Nafs) mit seinen Trieben und inneren Neigungen, das spirituelle Herz (Qalb), der Verstand (ʿAql) und der Geist (Rūḥ) besitzen unterschiedliche Eigenschaften und Wirkweisen und stehen in einem wechselseitigen Zusammenhang. Dieses Zusammenspiel prägt Wahrnehmen, Denken, Fühlen, Handeln, Beziehungen und spirituelles Erleben.

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Dieses Menschenbild bildet den institutionellen Bezugsrahmen des Raha Instituts. Es prägt, wie wir Themen psychischer Gesundheit, wissenschaftliche Erkenntnisse und psychosoziale Fragestellungen einordnen und welche Schwerpunkte wir in Bildung, Fachentwicklung und Vernetzung setzen. Die Fachpersonen im Raha Fachnetzwerk arbeiten eigenverantwortlich entsprechend ihrer jeweiligen beruflichen Qualifikation, Methode und fachlichen Ausrichtung.

U N S E R G E S C H I C H T E

Das Raha Institut hat seine Wurzeln im 2011 gegründeten Islamischen Beratungsnetzwerk für Jugend und Familie (IBJF). Was als Initiative muslimischer Fachpersonen begann, entwickelte sich über die Jahre zu einem Netzwerk für fachlichen Austausch, Orientierung und Zusammenarbeit. Auf diesem Fundament wird 2026 das gemeinnützige Raha Institut mit einem erweiterten Auftrag gegründet.

Vom IBJF zum
Raha Institut

Vom IBJF zum
Raha Institut

Das Fachnetzwerk entsteht

2011

Am Anfang stand eine Lücke: Muslimische Ratsuchende fanden nur schwer psychologische und psychosoziale Angebote, in denen ihre Lebenswirklichkeit und ihr Glaube mitverstanden wurden. Zugleich fehlte muslimischen Fachpersonen ein verlässlicher Ort für Austausch, Zusammenarbeit und Weitervermittlung. Um das zu ändern, gründete Sabrina Fuchs-El-Bahnasawy mit einer kleinen Gruppe muslimischer Fachpersonen das IBJF.

Das Fachnetzwerk entsteht

2011 - 2016

Ratsuchende werden weitervermittelt, Wissen und Erfahrungen geteilt sowie Bildungsangebote, Veranstaltungen und Kooperationen entwickelt.
Das IBJF wird zu einer Anlaufstelle für Fachpersonen und Menschen auf der Suche nach Unterstützung.

Aus dem Netzwerk wird Praxis

2016 - 2025

Die Arbeit des IBJF wird über Jahre vor allem durch persönliches und ehrenamtliches Engagement getragen. Als die vorhandenen Kapazitäten und Strukturen für eine langfristige Fortführung nicht mehr ausreichen, wird der Verein 2016 formell aufgelöst. Das Fachnetzwerk bleibt jedoch bestehen: Fachpersonen halten über persönliche Kontakte und digitale Kanäle den Austausch aufrecht. So bildet das Netzwerk auch ohne formelle Vereinsstruktur eine wichtige Grundlage für die spätere Entstehung des Raha Instituts.

Der Verein endet.
Das Netzwerk bleibt.

Aus dem Netzwerk wird Praxis

2025 - 2026

Der Verein endet. Das Netzwerk bleibt.

Ein gemeinsamer Auftrag entsteht

In mehreren Fachtreffen bringen muslimische Fachpersonen unterschiedlicher Disziplinen ihre Erfahrungen und Perspektiven zusammen. Gemeinsam entwickeln sie die Vision einer eigenständigen Institution sowie deren Auftrag, Wirkungsfelder, Qualitätsverständnis und Organisationsmodell.

Ein gemeinsamer Auftrag entsteht

Das Raha Institut entsteht

2026

Das Raha Institut entsteht

Auf dem Fundament des IBJF wird das gemeinnützige Raha Institut gegründet – Österreichs erstes Fachinstitut für islamische Psychologie und mentale Gesundheit. Sein erweiterter Auftrag umfasst psychosoziale Orientierung, Bildung, fachliche Vernetzung, Qualitätsentwicklung und die Förderung islamischer Psychologie.

Institutsleitung

Die Institutsleitung verantwortet die strategische, fachliche und organisatorische Entwicklung des Raha Instituts.

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Porträt eines lächelnden Mannes mit braunem Haar und Bart, trägt dunklen Anzug und weißen Hemd, vor grauem Hintergrund.

Bajram Tatar, MAS, MBA

Institutsleiter

Bajram Tatar leitet das Raha Institut ehrenamtlich und verantwortet dessen strategische und organisatorische Entwicklung. Hauptberuflich ist er im Bereich Business Transformation Management tätig; seine Erfahrung in Organisationsentwicklung und Transformation bringt er in den institutionellen Aufbau von Raha ein.

Sabrina Fuchs-El-Bahnasawy

Leitung Kooperationen & stellvertretende Institutsleiterin

Sabrina Fuchs-El-Bahnasawy ist Sozialpädagogin, Mediatorin, Supervisorin, Coach und systemische Lebens- und Sozialberaterin. Als Gründerin des IBJF bringt sie mehr als 30 Jahre Erfahrung in der Arbeit mit Jugendlichen, jungen Erwachsenen und Familien ein und verantwortet bei Raha Kooperationen, Vernetzung und die stellvertretende Institutsleitung.

Frau mit bunter Blumenkopftuch trauen und lächeln in Innenraum.

Elif Elik-Gülen, BA, MA

Leitung Mitglieder & Finanzen

Elif Elik-Gülen verbindet kaufmännische Erfahrung mit einem Geschichtsstudium und Ausbildungen in Mediation, Lebens- und Sozialberatung sowie Hypnose. Im Raha Institut verantwortet sie die Mitgliederbetreuung sowie die finanziellen und administrativen Strukturen

Frau mit dunklem Kopftuch, Brille und gestreifter Bluse sitzt an einem Tisch vor einem Fenster im Raum.

Elif Mazarweh

Leitung Qualität & Fachentwicklung

Elif Mazarweh ist Pädagogin und Psychotherapeutin i.A.u.S. Sie verantwortet den Raha Orientierungsservice, fachliche Konzepte, Qualitätsstandards und Evaluation sowie die inhaltliche Begleitung der Bildungs- und Veranstaltungsangebote von Raha.

Eine Frau trägt einen blauen Hijab, eine schwarze Blazerjacke, und steht vor einem Baum mit verschlungenen Ästen im Park.

Mag.a Zeynep Elibol

Leitung Wissenschaft & Bildung

Zeynep Elibol ist Pädagogin, psychologische Beraterin und ehemalige Direktorin der Islamischen Fachschule für Soziale Bildung. Im Raha Institut verantwortet sie die wissenschaftliche Arbeit sowie die Entwicklung von Bildungsangeboten und bringt dabei ihre langjährige Erfahrung in islamischer Bildungsarbeit und psychosozialer Beratung ein.

Fach- und Ethikbeirat

Der Fach- und Ethikbeirat begleitet die Arbeit des Raha Instituts aus fachlicher, institutioneller und islamisch-theologischer Perspektive. Er wirkt an der Weiterentwicklung von Standards und an der Einordnung grundlegender Fragestellungen mit.

Sabrina Fuchs-El-Bahnasawy

Psychosoziale Praxis

Bringt langjährige Erfahrung aus Sozialpädagogik, Beratung, Supervision und fachlicher Vernetzung ein.

Mann mit Brille, weißen Kappe, grüner Jacke und weißer Kleidung gegen braunen Hintergrund.

Imam Salim Mujkanović

Islamisch-theologische Perspektive

Bringt die islamisch-theologische und gemeindliche Perspektive in fachliche und ethische Grundsatzfragen ein.

Ein Mann mit dunklem Haar, Bart und einem Lächeln, trägt einen dunklen Anzug und ein weißes Hemd vor einem grauen Hintergrund.

Bajram Tatar, MAS, MBA

Institutionelle Perspektive

Bringt die Perspektive strategischer Entwicklung, Organisationsverantwortung und institutioneller Umsetzung ein.

Z U S A M M E N A R B E I T

Kooperationen

Das Raha Institut entwickelt fachliche und institutionelle Kooperationen mit Einrichtungen der psychosozialen Versorgung, aus Wissenschaft und Bildung sowie mit muslimischen Gemeinden und Organisationen. Ziel sind gemeinsame Projekte, Bildungsangebote und ein strukturierter fachlicher Austausch.